Regeneration ist genauso wichtig wie das Training!

Was versteht man unter Regeneration? 

Unter Regeneration werden Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustands führen. Sie stehen immer in Bezug zu einer vorausgehenden Belastung und haben eine (wieder-)versorgende Funktion.

Ein Sportler muss erkennen, dass für den Verlauf und Erfolg der Regeneration seine Eigeninitiative gefragt ist. Regeneration ist auch nicht gleichzusetzen mit Nichtstun!

 

Definition Regeneration! 

Die Erholungsphase nach körperlichen Belastungen wird als „Regeneration im Sport“ bezeichnet. Zu dieser Erholungsphase gehören regenerative Maßnahmen, die die physiologische Balance nach dem Training wiederherstellen. Diese Maßnahmen sind auf die vorausgegangene Belastung abgestimmt und haben karitativen Charakter.

Jeder Sportler regeneriert unterschiedlich. Regeneration im Sport ist ein individueller Prozess. Neben persönlichen Faktoren hängt die Art und Dauer der Regeneration von Alter, Geschlecht und körperlicher Verfassung ab.

Oftmals gilt im Sport die Überzeugung „Viel hilft viel“ oder „No pain no gain“. Beide Aussagen haben wenig mit der Realität zu tun. Im Leistungs- und im Freizeitsport lautet ein wichtiges Trainingsprinzip: „Optimale Abstimmung von Belastung und Regeneration“, was unter anderem bedeutet, dass beide Faktoren gleichrangig zu berücksichtigen sind.

Ein Freizeitsportler muss neben dem Training den Alltag meistern – Beruf, Haushalt, Familie und soziales Umfeld. Oftmals bleibt da wenig Zeit zur Erholung. Das Berücksichtigen der Trainingsprinzipien und der Einklang zwischen Trainings- und Erholungsmaßnahmen sind der Schlüssel zum Erfolg. Die Aufgabe der Personal Trainers ist es, diese Aspekte neben den Trainingsinhalten zu berücksichtigen und mit seinem Kunden umzusetzen.

 

Regenerationsfaktoren für den Muskelaufbau

Regeneration ist der Schlüssel zum Muskelaufbau. Ohne angemessene Pausen nach intensiven Trainingseinheiten wird Zellwachstum nicht nur verhindert, sondern sogar Zellabbau forciert. Viele verschiedene Faktoren haben Einfluss auf die Regenerationsfähigkeit und können kataboles Muskelverhalten abwenden.

Regenerationsernährung ist ein Erholungsfaktor. Im Training entstehen Risse in Muskelfasern. Ohne die Zufuhr entsprechender Nährstoffe können diese Rupturen nicht repariert werden. Muskelwachstum durch das sogenannte Superkompensationsprinzip wird verhindert. Ist die Regenerationszeit dabei nicht lang genug, nützen auch bestmögliche Nährstoffe nichts. Wird der Muskel neuen Trainingsreizen ausgesetzt, bevor er Überkompensation betreiben konnte, wird er wieder angegriffen. Auch so wird anaboles Muskelverhalten verhindert. Zudem beeinflussen Regenerationsmaßnahmen, wie Abwärmen, Regenerationstraining und entsprechende Entspannungsphasen inklusive Massagen und Saunabesuche das Muskelwachstum.

Fazit: Ein Training kann immer nur so intensiv und effektiv sein, wie es die Regeneration und der Lebenswandel zulassen.